Liebe Gemeindepädagog_innen – Studierende und Examinierte,
liebe Dozent_innen und Referent_innen,
liebe Freund_innen, Förderer und Wegbegleiter_innen,

Gemeindepädagogische Ausbildung ist mit 40 der Pubertät entwachsen und hat einigen Brüchen widerstanden, das ist ein guter Grund, zu feiern, sich zu treffen und über die Fragen nach dem Woher und Wohin zu reden.

Dazu laden wir Sie und Euch herzlich zum 1. November 2019 ein.

Die Details für den Tag sind noch in Vorbereitung, aber bereits sicher ist:

11 bis 16 Uhr Fachtag zum Thema „Kirchenreform durch Ausbildungsreform?“ an der EHB

– mit Andacht, Vortrag und Podiumsdiskussion mit Bischof Markus Dröge, OKR Michael Lehmann, Kultusminister Stephan Dorgerloh, Hanna Kasparick und dem Berufsverband Gemeindepädagogik

– mit Workshops zu folgenden Themen: Schöpfungsverantwortung und Umweltschutz, Führen und Leiten, Musik und Medien in der Arbeit mit Jugendlichen, Demokratische Kultur in der gemeindepädagogischen Arbeit u.v.m.

ab 18 Uhr gemeinsames Fest (open end)

– mit Programm, Essen, Getränke, Musik und Leuten, die Du lange nicht gesehen hast im Gästehaus der Berliner Stadtmission am Hauptbahnhof Berlin.

Anmeldung: ist ab September 2019 möglich

BILDER senden

Gerne möchten wir die Reise durch die 40 Jahre GP illustrieren und freuen uns, wenn uns Bilder zugesandt werden

digital an: Bilder@GP40.de

analog an: GP40 – Evangelische Hochschule Berlin (EHB) | Teltower Damm 118-122 | 14167 Berlin | Studiengang Evangelische Religionspädagogik | Prof. Dr. Hildrun Keßler

Diese Bilder werden wir – so die bisherige Idee – in ca. A3-Format ausdrucken und dann wie eine Timeline präsentieren.

Was die Persönlichkeits- und Urheberrechte betrifft, so versteht sich die temporäre Darstellung als Dokumentation in einem agilen Projekt – nichts anderes soll mit den Bildern geschehen.

Bitte möglichst digitale Bilder senden (also ggf. vorab scannen, abfotografieren).

Außerdem bitte die Bilder mit einem Hinweis auf das Ereignis und Datum, ggf. Autor_in und abgebildete Personen versehen.

Diskutieren im BLOG

Wir werden in den nächsten Monaten verschiedene Beiträge auf dem Blog veröffentlichen. 

Bitte schreibt dazu gerne Eure Sichtweise und lasst uns miteinander in Austausch kommen.

Geschichten ERZÄHLEN

Außerdem gibt es eine Rubrik Namens “Erzählen” für Anekdoten – also ran an die Tasten, mitgemacht und mitgelacht!

Kontakt

Studentische Mitarbeiterin Luise Grühn

Professorin Dr. Hildrun Keßler

Studiengang Evangelische Religionspädagogik
Evangelische Hochschule Berlin (EHB)
Teltower Damm 118-122 | 14167 Berlin
Postanschrift: Postfach 37 02 55 | 14132 Berlin
TEL: + 49 (0)30 845 82 525 (Durchwahl)
E-MAIL:  relipaed-shk@eh-berlin.de oder kessler@eh-berlin.de

Impuls und Diskussion
von Julia Daser


Also, zu meinem Gegenstand: Ich glaube, dass dieses Studium der Gemeindepädagogik in mir dauerhaft eine Haltung entwickelt hat. Irgendwie so eine Grundhaltung, wie ich diese Profession ausübe. Und ich merke, dass ich mich nicht als Haupt irgendeiner Gemeinde sehe, sondern ganz stark als Begleiterin von Menschen. Und ich glaube, dass hat irgendetwas zu tun mit meinem Bildungsverständnis, was mir im Studium vermittelt wurde. Ich habe total verinnerlicht, was ich tue und was wir da erleben, in Gemeinde. Ich denke ganz stark in Gemeindebezügen und dass das immer Bildung ist. Und so begegne ich Menschen, mit denen ich zu tun habe.

Julia Daser

Also meine Profession, glaube ich, besteht ganz viel daraus, Menschen zu sehen und zu begleiten. Deswegen hab ich jetzt hier diese Buntstifte mitgebracht, als Gesprächseinstieg. Also ich beobachte hierbei, wenn ich irgendwo in Gruppen rein komme oder sich neue Zusammenhänge ergeben, dass ich zunächst einmal wirklich davon ausgehe, ich habe ein buntes Diversity-Potpourri vor mir. Und das packe ich dann quasi aus. Und es ist meine Aufgabe zu gucken, was die Stärken und Begabungen von Menschen sind und dass ich die dann fördere. Ich versuche sozusagen, Menschen zu begleiten, dass sie das für sich selbst entdecken und sich einbringen und quasi tolle Bilder miteinander malen. Das prägt mich total, in alle, was ich tue.


Julia Daser | Von 1998 bis 2002 Diplom-Studium der evangelischen Religionspädagogik mit Schwerpunkt Gemeindepädagogik an der EFB, ab 2004 Jugendwartin im Kirchenkreis Zossen-Fläming (EKBO), 2009 Vikariat in Berlin Prenzlauer Berg, seit 2012 50 Prozent im Pfarramt in der Kirchengemeinde Luckenwalde und 50 Prozent als Kreisjugendpfarrerin im Kirchenkreis Zossen-Fläming tätig.


Gemeindepädagogik geht nicht voran und bestimmt nicht, sondern fördert und begleitet Menschen, ihre Begabungen und Stärken zu entwickeln – und das ist eine Grundhaltung. 

These zur Diskussion

Oder sollte es anders sein?

Ich glaube, dass es sich zeigt, dass man lebt, wenn man eine Party macht. Und sie sagten, wir würden lernen, wenn wir sie selbstverwaltet organisieren. Daran haben wir geglaubt. Doch dann kam das Jahr 2009. Wieder sollten die Ersti‘s die Party machen. So war sie halt, die Tradition. Ob seit Potsdam, wer weiß das schon? Mal als Motto Party, mal einfach so als Imma Party.

Also nix wie los. Wie viele Jahre davor schon, war es nicht leicht, Partys auf die Beine zu stellen. Wer haftet? Wer ist für den Schlüssel und die Schließanlage der Hochschule zu ständig? Blauäugig wurde der Vertrag unterschrieben. Eigentlich ist nicht erlaubt nach 22 Uhr in der EHB zu sein. Und dann ist neuerdings auch die Bibliothek gleich neben an und die soll wohl gut brennbar sein.

Die Party war geil!

Doch dann, neben der Treppe im E-Gebäude – wurde ausversehen, mit dem Ellenbogen, von den „Zwergen“ – der Feueralarm betätigt! Die Feuerwehr kam und es hieß: Nie wieder Partys!!!

Ob dem wirklich so war, auch das weiß keiner mehr! Ist es wirklich verboten Partys zu machen? Diese Frage hat sich nie wieder einer getraut zu fragen!

Auf jeden Fall gab es nie wieder eine selbstorganisierte Party auf dem Campus.

Doch was passiert eigentlich mit Traditionen, die verboten sind?

Soviel ist klar, es war das Ende der Partys. Zumindest an der EHB!